Neuerungen in der Gewässerordnung 2015-2017

Geschrieben von Redaktion.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte mit Änderungen / Neuerungen in der
Gewässerordnung/Gewässerverzeichnis des LVSA Ausgabe 2015-2017

1.3.
Mit der Unterschrift des Erlaubnisscheininhabers auf dessen Erlaubnisschein
erkennt dieser die Bestimmungen der derzeit gültigen Gewässerordnung des LVSA sowie die im Fangbuch abgedruckten Änderungen zum gültigen Gewässerverzeichnis,  inklusive der Belehrungen für das Angeln an Trinkwassertalsperren (TW-TS)

 und den noch dem Bergrecht unterliegenden Tagebauseen an.

1.6.
Unmittelbar nach dem Fang sind Fische, welche einer Fangbegrenzung unterliegen und für die Mitnahme bestimmt sind, in das Fangbuch einzutragen. Alle anderen Fische, welche keiner Fangbegrenzung unterliegen und die für eine Mitnahme bestimmt sind, müssen zum Ende des Angeltages zusammengefasst in das Fangbuch eingetragen werden. Eine Vermarktung gefangener Fische ist verboten.

1.7.
Der zuerst am Angelplatz ankommende Angler hat das Vorrecht der Angelausübung (ausgenommen behindertentaugliche Angelplätze). Behindertenangelplätze sind im Gewässerverzeichnis mit dem Kürzel „H" versehen. Das Vorrecht beinhaltet jedoch eine gebührende Rücksichtnahme gegenüber anderen Anglern (kein Blockieren anderer Angelplätze etc.)

1.8.
Die Rechte der Verbandsgewässeraufsicht des LVSA sind in der „Richtlinie für die Verbandsgewässeraufsicht" des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V. sowie in der auf S. 27 abgedruckten Handlungsrichtlinie definiert. Der VGAer ist demzufolge berechtigt, das Fangbuch zu Prüfzwecken einzuziehen und dem jeweiligen Regionalverband zu übermitteln. Der Fischereiausübungsberechtigte behält sich vor, den Erlaubnisschein (Fangbuch) im Falle einer Zuwiderhandlung zu entziehen. 1.12.
Beim Bootsangeln befinden sich Angler und Angeln auf einem Boot bzw.schwimmfähigen Hilfsmittel (z. B. Belly-Boot, Floß usw). Bei der Bootsbenutzung befinden sich Angler und Angeln nicht zeitgleich auf einem Boot bzw. sonstigen Hilfsmitteln (Futterboote etc.). In den Gewässerverzeichnissen sind die Gewässer ausgewiesen, auf denen das Bootsangeln erlaubt ist (Kürzel B) bzw.  jegliche Bootsbenutzung explizit nicht gestattet ist (BN).

1.16.
Ein schonendes Anlanden und ggf. Zurücksetzen von Fischen muss durch den Angler sichergestellt sein.

1.17.
Jeder Angler muss ein geeignetes Maßband, einen Hakenlöser, ein Müllsammelbehältnis sowie ein geeignetes Instrument zum waidgerechten Betäuben und Töten von Fischen mitführen.

1.19.
Die Benutzung einer dem Landschaftsbild angepassten Wetterschutzvorrichtung (gedeckte Farbe), welche nicht vorrangig der Übernachtung dient, ist gestattet, insofern andere öffentliche Rechtsvorschriften dem nicht entgegenstehen.

2.3.
Spinnangel [ 1 ]
(Definition: Handangel zum Raubfisch-Fang) Spinnangeln sind Angeln, mit denen eine Anbissstelle zum Fangen von Fischen ständig durch das Wasser bewegt wird. zu 2.4 Flugangeln und 2.5 Sbirolinoangeln [ 2 ] Ob die Flug-, Sbirolino-oder sonstige Angel zum Friedfisch-, Salmoniden oder Raubfisch-Fang einsetzbar ist, wird durch den verwendeten Köder bestimmt. Köder, die mit mehreren oder mit mehrschenkligen Haken verwendet werden, sind grundsätzlich Raubfischköder. Die Flug-, Sbirolino-oder sonstige Angel gilt als Friedfischangel, sofern die verwendete Fliege (Trocken-oder Nassfliege, Nymphe) eine Gesamtlänge von 20 mm nicht überschreitet. Brotfliegenimitationen und Glo Bugs gelten ebenfalls als Friedfischköder, insofern diese größer als 20 mm sind. Streamer und Fischei-Imitationen sind Raubfischköder.

3. Fangbegrenzungen und -bestimmungen

Der Fang eines Lachses ist für statistische Zwecke dem fischereiausübungsberechtigten Regionalverband zu melden sowie gesondert im Fangbuch mit zu erfassen (Vermerk: zurückgesetzter Lachs in Schonzeit/Datum/Gewässernummer).

3.1.
In allgemeinen Angelgewässern dürfen je Angeltag (Kalendertag) insgesamt nicht mehr als 3 Fische (jedoch von den Raubfischarten Hecht und Zander insgesamt 2 Fische) der nachfolgend mit Fangmengen belegten Arten gefangen und mitgenommen werden. Im Fang dürfen maximal enthalten sein: 1 Stück Lachs, Meerforelle, Seeforelle, Seesaibling, nicht geschützte Störart 2 Stück Aal, Äsche, Bachforelle, Bachsaibling, Graskarpfen, Hecht, Karpfen, Zander 3 Stück Barbe, Gr. Maräne, Regenbogenforelle, Schleie Das Hältern von Salmoniden ist verboten.
Zusätzlich zu o. g. Regelungen dürfen je Angeltag (Kalendertag) maximal 10 Barsche, davon 5 mit einer Länge über 30 cm entnommen werden.

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Gewässerordnung 2015-2017 Beliebt

Gewässerordnung und das Gewässerverzeichnis für den Zeitraum 2015 - 2017, Freistaat Sachsen

Alle Angelgewässer sind mit der Jahresangelberechtigung unseres Vereins beangelbar.

Datum Samstag, 08. November 2014 13:12 Dateigröße 3.46 MB Download 1.039 Download